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Tipp des Monats

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Tipp des Monats – Mai 2026

Langer, angenehmer Besuch im Melksystem.

Stellen Sie sicher, dass die Kuh den gesamten Melkvorgang im Melksystem genießt.

Berücksichtigen Sie die Futtergeschwindigkeit. Achten Sie darauf, dass die Kuh ihre Portion nicht vor Beginn des Melkens aufgefressen hat. Wie hoch ist die Futtergeschwindigkeit pro Minute eingestellt?

Abhängig von der Kraftfutterration: 0,30–0,40 kg pro Minute.

Und: Hat die Kuh beim letzten Melkung noch Anspruch auf eine angemessene Portion?

Das bedeutet, die maximale Portion pro Melkung sollte nicht zu hoch eingestellt sein.
Abhängig von der Ration am Futtertrog: maximal 2,00–3,00 kg.

Verträgt die Kuh die Vorbehandlung überhaupt nicht? Wenn sie sauber genug ist, kann die Vorbehandlung milder eingestellt werden. Zum Beispiel bei jungen Färsen.
Die Standardeinstellung ist weiterhin optimal für Sauberkeit und Oxytocin!

Ist das Eingangstor nicht zu eng und befindet sich der Futtertrog im Melksystem an der richtigen Stelle? Steht die Kuh entspannt?

Ungewöhnliche Wendungen vor oder nach dem Melkroboter? => Gummimatten/Spaltenböden.

Sind manche Rohre oder Zäune stellenweise sehr glatt und sauber, während andere verschmutzt sind?
Liegt das an den Laufwegen der Kühe oder vielleicht am Erdung ?

Tipp des Monats – April 2026

Erfahrungen austauschen.

Gelegentlich erhalten wir folgende Fragen:

  • Meine Zellzahl sinkt nicht unter 150.
  • Meine Keimzahl schwankt stark oder ist ab und zu zu hoch.
  • Mein Säuregehalt ist zu hoch.
  • Ich muss noch eine ganze Menge Kühe/Färsen abholen.
  • Es dauert sehr lange, bis die Färsen nach dem Kalben dreimal täglich kommen.
  • Kollegen haben seit der Anschaffung des Melkroboters eine deutlich gestiegen Milchproduktion geschaft als wir.
  • Die Melkungen bei Weiden sinken deutlich.
  • ……………………………………

 

Haben Sie auch solche Fragen?

Mittlerweile gibt es so viel Erfahrung und so viele Kollegen, die dieses Problem nicht haben oder eine Lösung dafür kennen!

Wenden Sie sich mit Ihren Fragen an Kollegen, Ihren  HM Berater oder besuchen Sie Fachtagungen.

Viele Informationen finden Sie natürlich bereits auf dieser Website; Ihre Frage lässt sich oft über die Suchfunktion finden.

Und: Seid offen für Lösungen 😉

Tipp des Monats – März 2026

Punktesystem für Kuhverkehr.

Glauben Sie, dass (einige) Ihrer Kühe den Melkroboter/Futterzaun häufiger nutzen könnten?

Bei meinen Hofbesuchen verwende ich oft die 10-Punkte-Bewertung:
Ihre Kuh erhält 10 Punkte.

Wenn sie nicht gut läuft,Klauen, Gelenke, ziehen wir je nach Schweregrad 2–5 Punkte ab.

Wenn um den Roboter herum nur wenig Platz zum Einsteigen ist oder der Roboter zu voll ist, ziehen wir erneut Punkte ab.

Wenn die Basisration nicht schmeckt oder die Kuh nicht weit von einer Pansenazidose steht, ziehen wir weitere 2–5 Punkte ab.

Wenn der Melkroboter nicht optimal arbeitet oder Teile verschlissen sind usw., ziehen wir einen weiteren Punkt ab.

Weitere Faktoren wie Krankheit, Liegekomfort und Laufwege können zu Punktabzug führen.

Je weniger Abzugspunkte, desto besser!

Wie viele Punkte haben Ihre (Sammel-)Kühe noch übrig?

Diese Methode kann Ihnen helfen, die Roboterbesuche Ihrer Kühe zu bewerten.

Tipp des Monats – Februar 2026

Roboter und Computer sollten regelmäßig heruntergefahren und neu gestartet werden.

Wir wissen, dass es sinnvoll ist, Roboter und Computer gelegentlich komplett herunterzufahren und neu zu starten. Aber wann genau machen wir das?

Ein Techniker empfahl, den Moment des Auswechselns der Zitzengummis zu nutzen, um alles herunterzufahren. So geschieht es regelmäßig und kostet kaum Zeit!

Achten Sie darauf, dass das System genügend Zeit hat, jegliche Restspannung (z. B. durch Leckstrom) abzubauen.

Tipp des Monats – Januar 2026

Färsen schneller lernen das VMS aufzusuchen.

Ein weiterer praktischer Tipp vom Techniker.

Wir sprechen hier regelmäßig darüber, wie wichtig es für frisch laktierende Kühe, insbesondere Jungrinder, ist, nach dem Kalben schnell selbstständig das VMS aufzusuchen.

Da wir die Laktation in der automatischen Milchfreigabe nun in fünf Perioden unterteilen können, lässt sich die erste Periode beispielsweise auch für frisch gekalbte Jungrinder nutzen, zB. die ersten 20 Tage nach dem Kalben. Verwenden Sie die gleichen Einstellungen wie in der zweiten Periode (ab 5 Stunden und/oder 7–9 kg erwarteter Milchleistung), erlauben Sie ihnen aber, bereits nach 8 Stunden in den roten Bereich zu gelangen. Bei zwei oder mehr Laktationen ist dies, sofern keine Probleme auftreten, nur für die ersten 10 Tage notwendig.

So werden frisch gekalbte Tiere sofort erkannt, wenn sie mehr Zeit zum Lernen benötigen oder andere Probleme haben.

Je früher Sie nach dem Kalben mehr als dreimal täglich melken, desto besser für die Laktation und die Eutergesundheit!